8.-10. Juni 2017

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Die ersten von über 60 Künstlern...
  • Bilderbuch

    Wahrscheinlich wurden im deutschsprachigen Musikjournalismus nie so oft die Worte “sexy“” und “frech” gebraucht wie zum Erscheinen von “Schick Schock”, dem Album von Bilderbuch. Hätte es eine Floskelkasse dafür gegeben – Freunde, wir würden von der Sammlung alle auf den Bahamas leben können! Dabei hätten doch alle einfach konsequent den Albumtitel verwenden können: “Schick Schock”. Die Musik von Bilderbuch ist eben schick. Schick wie Seidenhemden, abgespreizte Finger beim Tänzeln und schummrige Beleuchtung. Und dann aber auch “Schock” wie: Verdammt noch mal, in welchem Wurmloch haben die vier Wiener denn diesen Sound zusammengestückelt?!

    Wir sind Fans, weil… Bilderbuch sich selbst überlebt haben. An der Stelle in der Bandgeschichte, an der andere Gruppen das Handtuch werfen und sich trennen – da haben Bilderbuch erst so richtig losgelegt und einen Sound irgendwo zwischen Prog-Rock, Punk und Indie ausgetüftelt, der klingt wie aus der Hüfte geschossen und eben jene Hüften dann auch noch in Bewegung bringt.


  • Moderat

    Sakral, ergreifend, treibend und immer tanzbar – so klingt Moderat, das gemeinsame Projekt von Apparat und Modeselektor. Seit ihren ersten Aufnahmen vor mehr als zehn Jahren haben sie sich – zusammen mit The Notwist – zu einer der ganz wenigen deutschen Bands entwickelt, die auch beim britischen oder amerikanischen bartkraulenden Hipster ankommt. Ihre Konzerte müssen sie mittlerweile regelmäßig in größere Hallen verlegen – und auch ihr Sound ist großräumiger geworden: weniger Berliner Technoschuppen, mehr internationale Konzertsäle. “Marmorsoul” nennt das die Musikzeitschrift Rolling Stone. Man könnte auch sagen: Stadionrave.

    Wir sind Fans, weil…

    … sich Moderat trotz ihres irren Erfolgs treu geblieben sind. Drei Musiknerds, die sich eine Stunde über den Sound einer Hi-Hat streiten können, wenn das den Song besser macht. Drei erwachsen gewordene Kids, die in der norddeutschen Ödnis mit dem Techno-Virus infiziert wurden und jetzt von Berlin aus in alle Welt touren.


  • SOHN

    Früher ist er mit tief sitzender Kapuze aufgetreten, mittlerweile zeigt er sein Gesicht. Wieso auch nicht? Er ist ja auch nur einer der gehypetesten Produzenten überhaupt. Die Rede ist natürlich von: SOHN. Das ist der, den man hören sollte, falls einem Banks und James Blake noch zu sehr Party-Mucke ist. Und Christopher Taylor a.k.a. SOHN hat für einen Londoner nicht nur einen sehr außergewöhnlich deutschen Künstlernamen, er trifft auch nicht ganz stromlinienförmige Entscheidungen. Bevor er bekannt wurde, ist er nach Wien gezogen. Gefühlt hat SOHN dort die seichte Wehmut der Stadt eingeatmet: Melancholisch und heilsam.

    Wir sind Fans, weil… SOHN produktionstechnisch ein echter Star ist. Und auf dieses klassische Stardasein dann eben doch keinen Bock hat. Auf Schnickschnack auch nicht, seine Songtitel bestehen meistens aus einem einzigen Wort. Und SOHN spricht lieber über seine Musik, als über sich. Talentiert und bescheiden – diese Mischung ist selten genug.


  • Mighty Oaks

    Bärtige Männer in Holzfällerhemden streifen längst nicht mehr nur durch Wälder und über Berggipfel, 2016 sitzen sie bei einem Bier in Berliner Bars und schauen so grimmig, als würden sie entweder einen Bären mit bloßen Händen erledigen wollen – oder doch nur über ihre sehr komplizierte Steuererklärung nachdenken. Einziger Lichtblick sind da die Mighty Oaks: Ja, die Bandmitglieder sehen zwar genauso aus wie die beschriebenen Klischees, aber ihnen mag man das verzeihen. Weil das Wahlberliner Trio dann doch ganz ehrlich das besingt, was der Modetrend nur vortäuscht: Bodenständigkeit, Liebe, Zusammenhalt. Alles verpackt in hemdsärmeligem Folk. Hach.

    Wir sind Fans weil…

    … die Mighty Oaks ein kleines Wunder vollbringen und mit ihrem Singer-Songwriter-Sound beide Welten erobern: die Indie-Plattenläden und die Singlecharts. Es sei ihnen gegönnt! Dieser eigentümlichen Mighty-Oaks-Romantik kann man sich halt nicht entziehen.

  • Mura Masa

    Der britische Produzent Mura Masa ist seit seinem Mixtape “Soundtrack To A Death” einer der gefeiertsten Newcomer der Elektronikszene auf der Insel. Mit gerade mal 20 Jahren hat er schon für diverse Musiker wie Låpsley Songs produziert und mit “Love$ick” einen der besten Sommerhits des letzten Jahres rausgehauen – mit Unterstützung von niemand geringerem als A$AP Rocky geholt. Wohin so viel Talent wohl noch führen wird Sind wir mal ehrlich: Von jemandem, der sich nach einem der Meister der japanischen Schwertschmiedekunst benennt, kann man nur Großes erwarten!

    Wir sind Fans, weil…  wir den Calipso-Flair seiner Tracks feiern und Mura Masa gekonnt zwischen HipHop und Elektronika wandelt.


    Mehr dazu:

  • HONNE

    Vintagemäßige Soundschnipsel wie Radioansagen, Synthiebetten, entspannte Drums, eine Collage aus allem, was Soul sein kann – das sind HONNE. Und auch die Mitte aus Kwabs und James Blake wäre nicht so ganz falsch. Wie man‘s dreht und wendet: HONNE zeigen, wie Soul aus London 2017 klingen muss. Ihren Namen haben sich Produzent James und Sänger Andy dabei aus dem Japanischen geliehen. HONNE heißt so viel wie “die innersten Gefühle”. Und emotional bis “ganz schön heiß hier” ist es auch auf dem Debütalbum des Duos. Kein Wunder, dass HONNE selbst von sich behaupten, ihre Musik passe bestens dazu, Babys zu machen. Könnte ein Witz sein. Wir nehmen das aber sehr ernst, Jugendschutz und so.

    Wir sind Fans, weil… HONNE diesen krassen mainstreamtauglichen Sound haben, sich aber nicht von Unwichtigkeiten einlullen lassen. Ja, okay, eine Message ist: Liebe. Aber die beiden Londoner singen auch mal über weibliches Empowerment. Und, auch nicht zu verachten: Sollte es auf dem PULS Open Air trotz Sommer kalt werden – kein Ding. Immerhin heißt das Album von HONNE “Warm On A Cold Night”.


  • Dan Croll

    Brille, gelecktes Haar, braver Blick in die Kamera: Dan Croll sieht aus wie ein Streber. Ein Streber der Popmusik! Gelernt hat er sein Fach am Liverpool Institute for Performing Arts und mit dem ist nicht nur Paul McCartney verbandelt. Und weil man nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernt, hat Dan Croll sein gesammeltes Musikwissen nicht nur in langweiligen Examen zur Schau gestellt – er trägt es in die Welt hinaus, dieses irrsinnige Konglomerat aus britischem Folk, Dub, 70s Rock und Synth-Pop. Damit ist er sogar schon auf dem Soundtrack von “Grand Theft Auto” gelandet. Und das Game ist ja nun nicht unbedingt bekannt für verklausulierte Akademikerabende. Soll heißen: Live geht Dan Croll gut ab!

    Wir sind Fans, weil…

    … Dan Croll aus dem Nix ein Pop-Königreich zaubert. Die Orgel aus dem Sommerhit “From Nowhere” hat er für läppische fünf Pfund ersteigert. Und sein Debütalbum “Sweet Disarray” hat er in einer Schulturnhalle aufgenommen. In diesem Sinne: Tanz-Sport frei.

  • Von Wegen Lisbeth

    Ihr Status als Geheimtipp ist abgelaufen – das hat sogar schon die Tagesschau laut gesagt. Mit dem Titel ihres Debütalbums “Grande” haben Von Wegen Lisbeth gleich mal prophezeit, wie es mit ihnen so weiter geht – ganz groß halt, ne? Wir gehen sogar so weit zu behaupten, dass nur ein musikalischer Grinch, der wirklich jedes Genre abgrundtief verachtet, diese Berliner nicht mögen kann. Von Wegen Lisbeth tauchen ihren großen Zeh in Afropop, suhlen sich in Synthies und prosten mit einem Pfeffi in der Hand dem deutschen Indiepop der Nullerjahre zu. Wer kann, der kann.

    Wir sind Fans, weil…

    … sie sich nie zu schade sind, auch den ernsthaftesten Inhalt in eine bunte Verpackung aus Pop und Glanz zu stecken. Ein Glockenspiel zur Verweigerungshaltung im “Lang lebe die Störung im Betriebsablauf”? Tanzbarer Streik!

  • Tua

    Eigentlich war die deutsche Musiklandschaft noch nie bereit für Tua. Wir alle hecheln dem Mann doch nur hilflos hinterher, während der uns soundtechnisch längst mal wieder von hinten überrundet und nebenbei noch das enge Männerbild im deutschen Rap sprengt. Du denkst, Prinz Pi zeigt Gefühle? Dann hör dir mal Songs von Tua an! Zwischen Drogentaumel im Club und bei Regen aus dem Fenster schauen ist Nachtschattengewächs Tua so ziemlich der einzige, dem man nach einem deepen Text nicht einfach auf die Schulter klopfen und sagen möchte “Hey, das wird schon” – weil: Was kann man schon zu einem Typen sagen, der eine Abtreibung in einem Song verarbeitet und dabei so ziemlich der mutigste Mensch ist, den du jemals auf einer Bühne gesehen hast? Eben!

    Wir sind Fans, weil…

    … Tua live über Bässe läuft, auch noch singt und live eine kleine Band dabei hat. Äh und ja – der Mann ist einer von den Orsons! Die lieben wir eh.


  • Claire

    Ewig viele Facebook-Fans, krass gut besuchte Konzerte, irre präsentabler Major-Plattenvertrag – das alles hatten Claire schon nach einem Jahr. Die Münchner wirkten von Anfang an wie Vollprofis, geschliffen wie ihr Bandlogo: ein Diamant. Und obwohl ihr Song “Broken Promise Land” sogar in einem glamourösen BWM-Werbespot gelandet ist, haben Claire es irgendwie geschafft, nicht zu perfekt zu sein – und damit langweilig. Das mag daran liegen, dass Sängerin Josie unglaublich gut und gleichzeitig unverwechselbar singt. Oder daran, dass Claire immer wieder überraschen – und zum Beispiel ein Grandmaster-Flash-Zitat in einen Song schmuggeln. Oder ihre Songs sind einfach verdammt gut. Wir freuen uns jetzt schon wie bolle auf den Sommer mit neuem Material von Claire.

    Wir sind Fans weil…

    … Claire sogar die misslichsten Lagen in Kunst verwandeln. Ihnen wurde nämlich mal der Bandwagen aufgebrochen – alles da drinnen: Weg. Mehrere Monate später kommt ein Anruf aus Litauen, die Instrumente sind gefunden. Und was machen Claire? Erstens: Freuen. Zweitens: Mehrere Kurzfilme drehen, in denen sie sich ausdenken, wie die Reise der Instrumente verlaufen sein und wer der mysteriöse Anrufer sein könnte. Für Claire ist eben alles Inspiration.


  • James Hersey

    Ob James Hersey schon oft Wortwitze zu seinem Nachnamen gehört hat, in Verbindung mit den amerikanischen Schokoriegel von Hershey’s? Also, James, falls du noch einen verträgst: Deine Musik ist so süß wie Schokolade. Ja, kitschig – aber auch echt wahr. James Hersey singt mit einer schwerelosen Leichtigkeit, dass einem ganz warm ums Herz wird. Und warm im Kopf. Weil der James-Hersey-Sound nun mal komplett nach Urlaub klingt. Fluffig, verträumt, verliebt. Und weil der Halbamerikaner nicht nur zu seiner Gitarre singt, sondern auch auf ein paar Beats, ist der Sprung zu  Elektro-Fusionen auch nicht weit.

    Wir sind Fans weil…

    … James Hersey unsere Reiselust wunderbar bedient. Nicht nur, weil bei seiner Musik Gedanken abschweifen können, sondern auch, weil er als Musiker so viel rumgekommen ist: London, Paris, Los Angeles, New York. Für James Hersey kein Ding. Der packt seine sieben Sachen und los geht’s.


  • Fatoni

    “Ich sitz in meinem Zimmer, hör ein Lied von Fatoni. Ich denk: Shit, ich werde nie wie Fatoni. Aber irgendwie ist ja niemand wie Fatoni – also, außer Fatoni, der ist aber auch Fatoni.” – Das war ein einziges, langes Zitat aus Fatonis Song “Mike“. Gut, eine Sache haben wir geändert: Den Namen “Mike Skinner” mit “Fatoni” ersetzt. Aber wie sonst soll man Fatoni huldigen? Einfach ehrlich schreiben, was für ein Balsam auf geschundener Pop-Haut es ist, dass Fatoni aus Bayern kommt? Och, nee. Ist peinlich und außerdem würde Fatoni daraufhin entweder wahnsinnig clever oder sehr gekonnt ironisch antworten. Diese Blöße können wir uns hier nicht geben.

    Wir sind Fans, weil…

    … was heißt hier “wir”? Alle sind Fans! In Rap-Kreisen zum Beispiel Zugezogen Maskulin, Kryptik Joe von Deichkind und die Antilopen Gang, genauso wie Singer-Songwriterin Mine – das ergibt ein ziemlich gutes Fan-Portfolio.


    Mehr dazu:

  • Alice Merton

    Als Kosmopolit bezeichnen sich auch gerne Leute, die in der Pizzeria ihre Bestellung auf Italienisch aufgeben, oder auf die Heilkraft von französischen Gebirgsquellwasser schwören. Bei wem die Bezeichnung Kosmopolit dagegen sowas von vollkommen zutrifft, ist Alice Merton. Die 23-jährige hat schon in vier Ländern gelebt und ist inzwischen elfmal umgezogen: In Kanada aufgewachsen, in München zur Schule gegangen, in England den Abschluss gemacht – heute ist Alice Merton in Berlin zu Hause. Einen passenderen Titel für ihren ersten Hit konnte es gar nicht geben: “No Roots” heißt der und klingt ein bisschen so, als wenn die Geister von Michael Jacksons “Billie Jean” und Gossips “Heavy Cross” mal gemeinsame Sache machen wollten. Millionenfache Streams zeigen, dass nicht nur wir uns gewaltig auf Alice Mertons Debütalbum freuen.

    Wir sind Fans, weil… Alice Merton etwas Erstaunliches geschafft hat: In “No Roots” packt sie ein eigentlich trauriges Thema in einen unfassbar tanzbaren Song. Noch nie hat Heimatlosigkeit für so eine gute Stimmung gesorgt!


  • KYTES (Micro-Set)

    Wie es sich anfühlt eine gehypte Band zu sein, davon können die KYTES gleich mehrere Lieder singen. Schließlich geht es steil bergauf für die Münchener Indierock-Band. Sie werden es wohl ihren Label-Kollegen Milky Chance gleichtun und bis über die Grenzen Deutschlands hinaus für Aufsehen sorgen – die Songs haben das Potential in jedem Fall. Als frischgebackener Sieger des New Music Awards 2016 sind sie hierzulande schon lange über den Status des Geheimtipps hinaus. Beim PULS Open Air spielen sie ein exklusives Micro-Set – fast unplugged also!

    Wir sind Fans, weil… die KYTES beweisen, dass man nicht in Berlin oder New York leben muss, um richtig durchzustarten.


  • Sigrid

    “I’m young, I don’t care, I won’t quit” – ich bin jung, es ist mir egal, ich höre nicht auf. Diese Textzeile steht auf einer Jacke, die die Sängerin Sigrid auf einem Pressefoto anhat – und das könnte auch ihr Mantra sein. Selbstbewusstsein hat die Norwegerin genug – sie hat bislang zwar nur eine Single draußen, aber die ist ein Pop-Banger vor dem Herrn. Sigrid kommt – wie so viele norwegische Künstler – aus Bergen und wuchs in einer Musiker-Familie auf. Früher hörte sie die Jon-Mitchell-Platten ihres Vaters, mittlerweile pumpt sie Grime und norwegischen Trap. Landsfrau Aurora, die – Fun-Fact! – letztes Jahr beim PULS Open Air gespielt hat, ist passenderweise beim selben Management.

    Wir sind Fans, weil… wir skandinavischen Pop seit Jahren feiern. Und wer das nicht verstehen kann, sollte sich unbedingt mal Sigrid anhören.

  • Rampue

    Daniel Krajnyaks erste musikalische Offenbarung: Platten von Electric Light Orchestra, die ihm sein älterer Bruder vorspielt. Seine ersten eigenen Tracks: bastelt er auf der Playstation. Heute zählen zu seinen Einflüssen die sphärischen Elektronik-Schwaden von Nicolas Jaar und seine Beats setzt Krajnyak statt an der Playstation inzwischen behutsam an seinem Rechner zusammen. Mit riesigem Erfolg:Über Remixe für Acts wie Egotronic und Ira Atari ist er beim Hamburger Audiolith-Label gelandet und produziert  wie am Fließband kühle, clubbige House-Tracks. In Berlin ist Krajnyak eine feste Größe in allen einschlägigen Techno-Clubs, genauso wie auf internationalen Festivals: Auf der Fusion war er schon, genauso wie beim Burning Man in der kalifornischen Wüste. Sein Künstlername Rampue ist übrigens eine Wortschöpfung, die auf dem amerikanischen House-Duo Wamdue Project basiert. Ja genau, das waren die mit “King Of My Castle”.

    Wir sind Fans, weil…

    … Rampues Sets das perfekte Beispiel für smarte Clubmusik darstellen: zum Einstieg schön geschmeidig, dann fett und druckvoll – und zum Sonnenaufgang nur noch pure Euphorie.

  • Milliarden

    Liebe Milliarden, kann man euch vielleicht jemanden vorbeischicken? Paartherapeut, Konfliktlöser, ääääh… die Polizei?! Wegen der Songtexte, ihr wisst schon. “Du reißt mir die Haare aus, ich schlag dir die Zähne ein” – oder auch “Damit ich deine Liebe spür‘, schlägst du mir den Schädel ein”. Zugegeben, künstlerische Freiheit und Metaphern – das macht schon Sinn. Und wer Milliarden mal live gesehen hat, checkt dann schon eher das chaotische Gemisch aus Schweiß und Schnaps und kehliger Stimme – und dann fühlt man sie locker hindurch, die Liebe. Zumindest das mit der Paartherapie, das wär vielleicht trotzdem noch was.

    Wir sind Fans, weil…

    … Milliarden so etwas wie Barpöbelei-Schlager machen. Rüpelig und liebevoll, dabei so unerträglich herzzerreißend romantisch, wie sich das sonst nur Vorabendprogrammsänger erlauben können. Da muss man erst mal hinter steigen. Aber dann: What’s not to like?

  • Malky

    Malky strotzen vor Perfektion. Ihre Songs: Genauestens arrangierte Pop-Perlen. Der Sound: Soul, mit einem Hauch von Retro – oder besser: Nostalgie. Denn die Songs klingen nicht alt, eher verliebt in das Alte. Und zum Glück denken Malky eine ganze Ecke weiter als “Soul + Love = Tanzmusik”. Der Song “Lampedusa” zum Beispiel. Der fängt an mit einer Portion Surfer-Feeling und Sommerleichtigkeit, aber eigentlich steckt etwas ganz anderes dahinter: Lampedusa – diese Insel kennt man aus den Nachrichten, weil hier Flüchtende stranden. Dass Malky neben Dancefloor-Soul auch inhaltlich dahin gehen, wo es weh tut, dass sie das überhaupt wollen – das ist schon ganz schön großartig.

    Wir sind Fans, weil… Malky mutig sind. Ursprünglich haben die beiden vor allem Songs für andere geschrieben. Und sich dann erst entschlossen: Sie wollen das auch mal ausprobieren, mit dem Rampenlicht. Wir finden: Das war eine verdammt gute Entscheidung.


  • Giant Rooks

    Was zunächst klingt wie ein Song aus dem Londoner Westen aus dem Jahr 2007, entpuppt sich als das Werk einer Band, die letztes Jahr noch von ihrem Schulrektor eine Erlaubnis einholen mussten, um für Auftritte nach Luxemburg und Österreich zu fahren. Giant Rooks sind zu fünft, bezeichnen ihren Sound als “Art-Pop” und kommen aus Hamm in Nordrhein-Westfalen. Sie sind, im wahrsten Sinne des Wortes – und ja, der muss sein – hammer! Auf Schloss Kaltenberg wird es für die Giant Rooks ein Wiedersehen mit ehemaligen Tourkollegen geben: Mit Von Wegen Lisbeth haben sie schon mehrere Konzerte gespielt. Die Jungs von Kraftklub konnten Giant Rooks auch schon von ihren Qualitäten überzeugen: Bei einem Konzert im Chemnitzer Club Atomino haben die ein Exemplar der ersten Giant Rooks-EP erstanden und sie direkt als Vorband verpflichtet. Ihre zweite EP ist Anfang des Jahres bei Haldern Pop Recordings erschienen und macht Bock auf mehr.

    Wir sind Fans, weil…  wir uns bei aller Liebe wünschen, Arcade Fire würden wieder so klingen wie ganz früher. Aber diesen Sound machen ja jetzt Giant Rooks. Und das sogar besser!

  • Liquid & Maniac

    Muss man die Jungs eigentlich noch vorstellen? Maniac: bilingualer Rapper (Boarisch und Englisch) aus Regensburg, Anführer der Demograffics-Crew, versierter Beatbastler. Liquid: ebenfalls aus Regensburg, der Danny Brown des Mundart-Rap, fast eine Million Klicks für sein “Mach doch dein Polt”-Video. Zusammen: Liquid & Maniac. Ob als Protagonisten von wilden Boazn-Sessions, als bestes Rap-Tagteam diesseits des Atlantiks oder als Moderatoren ihrer eigenen Radioshow bei PULS, die zwei sind absolute Pflicht-Hörerei für jeden, der sich auch nur ein bisschen für Rap interessiert. Ihr gemeinsames Album “Slang Funk Slam Dunk” ist ein Paradebeispiel dafür, was passieren kann, wenn zwei Rapper aufeinander treffen, die mehr als bloße Sympathie verbindet: nämlich wahre Liebe zu fetten Beats’n’Bars.

    Wir sind Fans, weil… wir Ohren haben? Nein, ernsthaft: Wir sind einfach wahnsinnig stolz darauf, wie sich diese zwei Dudes über die Jahre entwickelt haben und freuen uns drauf, zu ihren Songs die Hände in die Luft zu werfen!


  • FUCK ART, LET'S DANCE!

    FUCK ART, LET’S DANCE! aus Hamburg sind auch acht Jahre nach ihrer Gründung immer noch eine der am meisten unterschätzten Bands Deutschlands. Dabei haben sie sich in allen Bundesländern sowie in New York und Barcelona die Finger blutig gespielt. Sie sind beim geschmacklich unantastbaren Audiolith-Label unter Vertrag und bekannt für liebevoll konzipierte Musikvideos und schweißtreibende Liveshows. Ihre musikalischen Einflüsse beziehen Nico, Romeo und Tim aus Disco-Samplern und Chillwave-Tracks, aber auch von den Zappel-Indie-Kombos wie Bloc Party und Foals. Das Ergebnis ist ein ganz besonderer Sound. Einer, der auch den Menschen in die Beine geht, die normalerweise bei Konzerten wie festgenagelt an der Bar stehen und die Musik am liebsten alleine über Kopfhörer hören würden. FUCK ART, LET’S DANCE! kriegen sie alle.

    Wir sind Fans, weil…

    … FUCK ART, LET’S DANCE! nicht den einfachen Weg auf die Tanzfläche wählen. Sie grooven lieber unterschwellig und subtil durch die Hintertür in den Club, als laut krakeelend und hüpfend durch den Haupteingang zu stampfen.


  • Pomrad

    In Belgien scheint der Produzent Adriaan Van de Velde mit seinem Projekt Pomrad die Zeit zurückzudrehen: Sakkos mit Schulterpolstern dürfen für seine Show endlich mal wieder entstaubt werden, denn die Tracks explodieren fast vor 70er-Funk und 80er-Synthieflair. Und trotzdem lässt Pomrad aktuelle Ströme einfließen – von Dub über HipHop bis Trap. Die Songs sind dabei so unfassbar tanzbar, dass einer Retro-Glitzer-Party nichts mehr im Weg steht. Live wächst das Projekt zum Trio und sorgt für noch mehr Alarm.

    Wir sind Fans, weil…

    … wir sowas wie Pomrad noch nicht gehört haben. Niemand lässt den Retro-Vibe so fresh klingen wie er!

  • Golf

    Golf. Gibt es eigentlich eine Sportart, die noch klischeebehafteter ist als Golf? Aber okay: Stellen wir uns einen Golfer vor. Wie er in einem weißen Dress auf sattgrünem Rasen steht, prüfend Richtung Himmel schaut, die Sonne scheint. Dann holt er lässig weit aus, drischt auf den Golfball ein und das Ding fliegt und fliegt und fliegt. Mit derselben Lässigkeit haucht die Band Golf dem deutschen Pop wieder etwas Leben ein. Die Vier von Golf sind extra aus der Heimatstadt Essen nach Köln gezogen, singen auf Deutsch, klingen aber international. Und das nicht, weil sie so ambitioniert nach jeder weiteren Stufe auf der Karriereleiter schielen. Sondern weil sie durch ihre Songs hindurch grooven, weil sie ihre Lieder leicht lassen und nicht unnötig mit Text beschweren. Das ist keine Kritik. Den Mut, einfach mal locker zu lassen, nicht megaschlau rüber kommen zu müssen – diesen Mut muss eine junge Band erst mal haben.

    Wir sind Fans, weil… Golf keine jahrelange Pop-Erfahrung im Lebenslauf stehen haben und trotzdem so rund und perfekt sind, wie ein riesiger pinker Kaugummi. Und ewig im Gehörgang kleben bleiben. Golf haben den Dreh raus. Wir haben sie ja nicht umsonst mit unserer Newcomer-Show, der PULS Startrampe begleitet.


  • Lilly Among Clouds

    Mal unter uns gesagt: Eine Rampensau wird Lilly höchstwahrscheinlich nicht mehr werden. Das muss sie aber auch nicht – mit ihrer überlebensgroßen Stimme und den dazu passenden Melodiebögen haut sie jeden um, der einen Herzschlag und funktionierende Gehörgänge hat. Ihre erste EP ist im September 2015 erschienen – seitdem hat sie sich bis auf ein paar ausgewählte Festivaltermine ziemlich rar gemacht. Keine neuen Songs, keine Videos, nix! Na gut, einen Instagram-Account hat sie mittlerweile. Ach ja, und sie hat bei PIAS Recordings unterschrieben: dem Label, wo auch alt-J und Soap&Skin veröffentlichen. Nachdem sie uns 2015 schon beim PULS Festival verzaubert hat, wollen wir sie 2017 unbedingt nochmal live dabei haben – diesmal unter einem hoffentlich klaren Sommerhimmel. Und wenn’s regnet, sieht man wenigstens unsere Freudentränen nicht.

    Wir sind Fans, weil…

    … wir auch fast zwei Jahre nachdem wir sie für uns entdeckt haben, niemanden in Bayern gehört haben, der Lillys Songwriting-Skills und Stimme das Wasser reichen kann. Keine falsche Scheu, Lilly – hau mal das Album raus!


  • WOMAN

    “Woman is a band from Cologne” – so steht es auf Womans Facebook-Seite. Anfang 2016 war das Ausmaß an Informationen, die über diese Band im Netz existiert haben. Mittlerweile wissen wir: Woman sind zu dritt, ihre Mitglieder heißen Carlos, Milan und Manuel, und ihr Sound ist wie gemacht für Soundcloud-Mixe und schlecht beleuchtete Clubbühnen. Mehr als drei Jahre lang haben sie dafür in ihrem eigenen Proberaum gefeilt. Seit ihrer ersten EP “Fever”, die im Frühjahr 2016 erschienen ist, wissen wir auch: Die Jungs sind der Shit! Die EP wurde vom Wiener Bilderbuch-Produzenten Zebo Adam produziert, das erste Album ist in Planung – und hoffentlich nicht erst in drei Jahren fertig.

    Wir sind Fans, weil…

    … Woman Genregrenzen so liebevoll verwischen, dass sie dabei neue, eigene Genres kreieren: Kölner Funk-Schule, oder Slomo-Disco vielleicht. Wer unbedingt eine andere Band als Referenz braucht, um Woman einzuordnen, dem könnte man sagen: die deutschen Glass Animals. Die beackern genau wie Woman auch die kleine Schnittmenge aus Indie, Pop, und R&B und haben gezeigt, wie weit man es damit bringen kann. Woman haben die Songs und das Talent, einen ähnlichen Weg zu gehen.

  • Neufundland

    Irgendwas Performance-steigerndes müssen sie in den Rhein gekippt haben. Anders kann man sich den stetigen Strom an neuen, spannenden Bands und Künstlern aus Köln kaum erklären: Golf, Woman, Roosevelt – und Neufundland. Die Jungs liken bei Facebook unter anderem Tomte, Modeselektor und Nick Murphy. Das ist eine ganz gute Orientierung, was den Sound betrifft – irgendwo zwischen Hamburger Schule und Elektrogefrickel, wie sie selbst sagen würden. Eine EP und Konzerte mit Von Wegen Lisbeth haben sie schon auf der Habenseite, ihr erstes Album wird  hoffentlich noch dieses Jahr erscheinen. Bis dahin dürfen sie noch als Geheimtipp gelten – also nicht verpassen, wenn sie uns diesen Sommer auf Schloss Kaltenberg beehren!

    Wir sind Fans, weil… wir jetzt endlich wissen, wie die Foals klingen würden, wenn sie ihren inneren Post-Rock-Dämon freilassen würden und einen deutschen Sänger hätten: verdammt gut.

  • Mavi Phoenix

    Mavi Phoenix heißt eigentlich Marlene und ist ein Kind des Internets: Ihre ersten Beats baut sie mit 11 Jahren am MacBook, Inspiration zieht sie aus ihrem Tumblr-Feed. Als im Frühjahr 2015 ihr Telefon klingelt, ist da jemand dran, der sich als Maurice vorstellt. Ob sie Bock hätte, kurzfristig mit seiner Band Bilderbuch aufzutreten? Wer sagt da nein? Und kurz nach den Shows hat Mavi Phoenix eine deutlich größere Fanbase und einen neuen Manager: denselben wie Bilderbuch nämlich. Nicht schlecht für eine junge Rapperin, die zu diesem Zeitpunkt gerade mal eine Gratis-EP draußen hatte. Mittlerweile ist der Hype groß genug, dass sie auch in der analogen Welt stattfindet: im Radio, in Aufnahmestudios in Finnland, und eben auf Festivalbühnen.

    Wir sind Fans, weil…

    … bei Mavi Phoenix alles sitzt: die Beats, die Hooks, die Outfits und die Videos. Mit anderen Worten: weil sie ein Popstar in the making ist. Und live bringt sie es auch – davon werden sich noch alle überzeugen können.

  • Julian Stetter

    Kein Album draußen aber trotzdem bis in die Stratosphäre gehypt: Julian Stetter und Azhar Syed haben genau das geschafft mit ihrem Projekt Vimes. Auch international wurden beide früh für ihren Sound gefeiert und durften ins Vorprogramm von Hot Chip und Crystal Castles. Und sie spielten bereits auf wichtigen Festivals wie dem SXSW in Austin oder der Canadian Music Week in Toronto. Der Guardian hat das Kölner Duo als eine der einflussreichsten Bands für moderne deutsche Musik bezeichnet. Vimes sind eher für ziemlich avancierten Pop bekannt. Wenn die eine Hälfte Julian Stetter als DJ oder Produzent unterwegs ist, dann klingt das noch mehr nach Techno. Von Köln aus will er nun die Clubs und DJ-Booths Europas erkunden.

    Wir sind Fans weil…

    … Julian Stetter wieder für unverschnörkelten geradlinigen Technosound steht, der auf ausufernde Spielereien verzichtet und sich auf das wesentliche konzentriert – und uns tanzen lässt.

  • C.O.W. 牛

    Mysterytime! Niemand weiß genau, wer hinter C.O.W. 牛 steckt, denn auf allen Bandfotos sind die Köpfe der Mitglieder mit Pixelgesichtern überklebt. Die vier Jungs verraten nur so viel: Sie kommen zum Teil aus Deutschland und zum Teil aus China und sind keine Unbekannten im Musikbiz. Ein echtes Geheimnis in Zeiten des Internets? So selten wie die “Blaue Mauritius”. Noch spannender als die Bandgeschichte ist aber ihr Sound: futuristischer Elektro mit White-Noise-Samples, deutlichem Asia-Einfluss und HipHop-Elementen. Irgendwas zwischen Gold Panda und Flying Lotus. Es lohnt sich auch ein Blick auf die Homepage im Super-Mario-Style: Da verkaufen Kühe Weed und fliegen mit Regenbogenschweif à la Nyancat durch die Luft. Ganz schön trippy… Auf dem PULS Festival 2016 haben C.O.W. 牛 uns schon gezeigt, wie grandios sie live sind. Vielleicht legen sie ja auf der Bühne des PULS Open Airs noch eins drauf!

    Wir sind Fans, weil… die Kuhfanatiker von C.O.W. 牛 mit ihrem experimentellen Elektro-Trap den perfekten Sound liefern, um sich in eine andere Welt zu tanzen.

     


  • Josin

    Josins elegische Tracks wimmern, wummern und jaulen organisch wie das Singen der Wale, das Heulen der Polarwölfe oder das Geräusch von fallendem Schnee. Melancholische Klavier-Arpeggios, minimalistische Drum-Patterns und diese betörend-klagende Stimme der Tochter aus klassischem Hause machen Stücke wie “Midnight Sun” und “Oceans Wait” zu geerdeten, erhabenen Tiefkühlpop-Hits. Ihre ersten Songs, die schon 2015 den majestätischen Sounds von James Blake, Nils Frahm oder der frühen Radiohead-Finsternis nachspürten, machten schnell Bands wie BOY, Hundreds und den Sänger RY X auf sie aufmerksam, der sie als Support-Act auf seine Tour durch Europa einlud. Nach Festivalslots wie auf dem Iceland Airwaves in Reykjavik erschien Josins Debüt-EP “Evaporation” dann Ende letzten Jahres auch bei Dumontdumont, dem Stammlabel von RY X.

    Wir sind Fans, weil… Josins Tracks uns auf eine Reise in die Eislandschaften, Fjorde und Gebirgsseen Skandinaviens mitnehmen. Und das ohne Skiunterwäsche und Frostbeulen.

  • Banfi

    Im Video zur Debüt-Single “Happy When You Go” von Banfi hulahoopt ein junges Mädchen in rosafarbenem Shirt in der Auffahrt eines schmucken Einfamilienhauses in der britischen Provinz – und verschwindet. Wie ein Radierer löscht das Turngerät das Mädchen dabei mit jedem Loop weiter aus der Welt. Beware your wishes! Banfi denken nicht nur in Musik. Die East-Londoner Band, die im letzten Jahr rasch von Communion Records, dem Label von Bear’s Den und Dan Croll, gesignt wurden, arbeiten in ihren Videos, Artworks und Fotostrecken an einem visuellen Kosmos, einer eigenen futuristischen Ästhetik.
    Dazu sind sie momentan mit dem Produzenten von HONNE und Bombay Bicycle Club mitten in den Studio-Sessions für ihr erstes Album. Und der Bandname? Da hilft ein Blick in die Mitgliederliste der Kapelle: Aaron Graham (Drums), Chris McCuiag (Bass) und – da ist des Rätsels Lösung: Sänger, Joe Banfi.

    Wir sind Fans, weil… die luftige Leichtigkeit der Gitarren und Synthies, die süßen Hooks und verschnörkelten Melodien der Briten wie gemacht sind für traumtänzerische Festival-Momente.

  • Leoniden

    Leoniden sind  Sternenschnuppenströme, die jeden November zu sehen sind – und eine Band, die aufs PULS Open Air kommt. Leoniden kommen aus Kiel und Hamburg und sind eines der spannendsten Projekte der jüngeren deutschen Indie-Geschichte. Was die Band beweist: Indie ist auch 2016 nicht tot. Leoniden halten das Genre am Leben mit ihren Songs, die zwischen Funk, Disco und Indie-Rock hin- und herwechseln. Wer stumpfe Drei-Akkorde-Lieder erwartet, ist hier falsch. Hinter dem Sound der Band steckt ein Plan – und im Gegensatz zu anderen Bands scheitert das Quintett deshalb auch nicht an dem etwas verschachtelten Songwriting. Anpassung ist eh nicht ihr Ding. Weil sie keinen Bock auf Labelheinis haben, bringen sie ihr Debütalbum einfach selbst raus.

    Wir sind Fans, weil… wir doch alle insgeheim Indie-Rock nie beerdigen wollten und Leoniden uns jetzt neue Hoffnung geben, das Indie ewig weiter lebt!


    Mehr dazu:

  • FIL BO RIVA

    Normalerweise bekommen Nachwuchsmusiker so Karriere-Ratschläge wie “Immer schön üben!” oder “Ganz viel live spielen!”. Vielleicht sollte es aber besser heißen: “Kids, geht aus und turnt bis zum Sonnenaufgang in Bars rum!”. Für den 24-jährigen Newcomer FIL BO RIVA hat so nämlich alles angefangen. Morgens ums sechs hat er in einer Kneipe einen Manager kennen gelernt, dem dann seine Demos geschickt und – tadaaaa! Vorher ist FIL BO RIVA aber ordentlich rumgekommen: Aufgewachsen ist er in Rom, in Dublin war er auf dem Internat, in Berlin hat er 2014 sein Industriedesignstudium hingeschmissen und sich von da an komplett auf seine Musik konzentriert. Und er ist gewachsen. Live sogar auf eine ganze Band. Das macht die schöne “Ein Mann mit Gitarre”-Romantik aber nicht kaputt. Sie ist quasi potenziert. Ihr wisst schon: Geteilter Folk ist doppelter Folk. Oder so.

     

    Wir sind Fans, weil… FIL BO RIVA einerseits jede Menge Bühnen bespielt hat, allein schon als Support für Aurora, Matt Corby, Lola Marsh oder AnnenMayKantereit. Trotzdem hat der Bengel immer noch krass Lampenfieber. Bevor er auf die Bühne geht, sagt er, kribbelt es in ihm wie vor einer Prüfung: Eine Mischung aus Angst, Euphorie, Adrenalin. Bei einer so bodenständigen Einstellung müssten doch sogar die Herzen von gestandenen BWL-A&R-Typen zerfließen. Oder Dollarzeichen in ihren Augen auftauchen. So oder so, wir werden bei FIL BO RIVA in der ersten Reihe stehen.

  • dePresno

    dePresno sieht aus wie jemand, der umarmt werden muss. Dringend. Sehr blass, rote Haare, blassblaue Augen, Sommersprossen – einfach nett. Bjarte De Presno Borthen, so heißt dePresno in echt, sieht nicht aus wie ein Popstar. Aber er klingt wie einer. Ja, in diesem schmächtigen Körper steckt die geballte Wucht eines Indie-Popstars! dePresno kommt aus Bergen in Norwegen, diesem sagenumwobenen Ort, aus dem auch Bands wie Röyksopp kommen, Aurora oder Kings Of Convenience. Von einigen von denen könnte er sich seine Liebe zu Elektropop abgeschaut haben. Bei dePresno hört man aber manchmal unter seinem Indiepop noch etwas anderes blubbern: Anleihen von Tropical House à la Major Lazer.

    Wir sind Fans, weil… dePresno sehr offen über das spricht, was ihn bewegt. Seinen Song “See You Soon” zum Beispiel hat er geschrieben, weil seine damalige Freundin für zwei Monate nach Asien auf Rucksack-Tour gehen wollte und dePresno sie allein beim Gedanken daran schon vermisst hat. Da geht uns das Herz auf.

  • Olivier St.Louis

    Dieser Mann hat einen langen Weg zurückgelegt: Olivier St.Louis ist in Washington DC geboren, war dann in England auf einem Internat und lebt heute in Berlin. Dann hat er jahrelang für andere gesungen, bei so vielen verschiedenen Produktionen mitgewirkt – unter anderem mit Rapper Oddisee und Produzent Hudson Mohawke -, dass er erst mal seine eigene Stimme finden musste. Also hat er gemacht, was man als Künstler tun muss: sich zurückgezogen, in sich rein gehört – und er ist zurückgekommen. Mit Blues, Funk und Rock. Floskelalarm: “Olivier St.Louis wurde die Musikalität in die Wiege gelegt”. Naja, stimmt aber auch. Musik spielt in seiner Familie eine richtig große Rolle. Einige seiner verwandten sind Opernsänger oder ausgebildete Pianisten. Kann nun auch nicht jeder von sich behaupten. Und natürlich liefen dann zu Hause unter anderem Anita Baker und Marvin Gaye. Klare Sache. Also ja – irgendwie passt das mit der Wiege hier wirklich.

    Wir sind Fans, weil… Olivier St.Louis seine Musik zwar sehr ernst nimmt – sich selbst aber nicht so. Zumindest nicht zu ernst. Auf Facebook spricht er gerne von “me and my beard” – also von sich und seinem Bart. Macht Sinn, immerhin könnte Olivier mit seinem Bart locker jeden Hipster ausstechen. Also kommt auf unsere Like-Liste: Krass gute Musik, super Humor, mega Style. Was will man mehr?

  • Luisa Babarro

    Vier Jahre war sie mit dem Ludwigsburger Singer-Songwriter und Schmacht-Poeten Philipp Poisel auf Tour. Als Cellistin seiner Backing-Band spielte sie in großen Hallen und vor tausenden Fans. Jetzt hat die 24-jährige Luisa Babarro beschlossen, mit ihren eigenen Songs in deutscher Sprache und natürlich ihrem Lieblings-Cello auch solo Musik zu machen. Schon im Alter von fünf Jahren hielt die Stuttgarterin zum ersten Mal ein Cello in Händen. Später beschloss sie dann, ihre klassische Ausbildung mit moderneren Sounds und Vibes zu verbinden und eine Art Kammermusik-Pop zu entwickeln. Heute lebt Luisa Babarro in Berlin-Neukölln, wo unweit im Stadtbad Steglitz das wunderschöne Musikvideo zu ihrer ersten Single “Nie gesagt” entstanden ist. Der sanfte Liebessong gefiel dann auch der Alin Coen Band so gut, dass die sie direkt für zwei Konzerte mit auf Tour nahm.

    Wir sind Fans, weil… Herzschmerz und Gefühlswirrwarr lange nicht so ehrlich und bezaubernd und bekannt und furchtbar und schmerzvoll und kitschlos klangen. Und, und … dann wäre da noch das Cello!

  • Max Schmitt

    Das erste Ergebnis, das erscheint, wenn man „Max Schmitt Sänger“ in die Suchmaschine schmeißt, ist ein Regensburger Tenor-Sänger. Hm. Der wird es nicht sein… Max Schmitt DJ? Schon ergiebiger! Der Gute kommt aus Köln und macht Sound, für den die Domstadt bekannt ist: fettfreien, trockenen Techno, aufgelockert durch Disco-Elemente und exotische Samples. Bei Nacht lebt Max Schmitt das Jet-Set-Life eines global-urbanen DJs und spielt Sets in Mexiko, Montreal, Madrid, und natürlich Berlin. Am Tag ist er Chef von Anscient Future Now, einem House/Disco/SloMo-Rave-Label, das äußerst geschmackvolle EPs und Edits veröffentlicht. Seine eigenen Sets sind aber wie eine Elektro-Wundertüte – immer anders, immer super.

    Wir sind Fans, weil… Max Schmitt den perfekten Soundtrack dafür liefert, um sich den Festival-Ranz aus den Hautfalten tanzen zu können.

  • Jakob Bruckner

    Wie es klingt, wenn ein bodenständiger und zugleich verträumter Luftikus Musik macht? Singer/Songwriter Jakob Bruckner aus Regensburg studiert ganz Sport und Englisch auf Lehramt – nebenbei springt er in seinen Bulli, reist durch die Welt und schreibt Songs. Wer jetzt aber an melancholische Indie-Folk-Songs denkt, liegt falsch. Die Musik des Songwriters klingt nach leichtem, lebensbejahendem Deutsch-Pop. Es muss ja auch nicht immer wehmütig und latent traurig sein. Jakob Bruckner hat massig gute Laune im Gepäck!

    Wir sind Fans, weil… Jakob Bruckners Songs 100% nach Sommer klingen – besser geht es für ein Open Air wohl nicht.


  • Roger Rekless

    Ob als Radiomoderator, am Mic für die Hardcore-Band GWLT, als passionierter Kampfsportler oder als Solo-Rapper – Roger Rekless ist einfach ein Alleskönner. Seine Liebe zur und sein Wissen über Musik wird nur übertroffen von seiner Präsenz und seinem Charisma: launig, liab und locker. Bester Typ! Im Laufe seiner Rap-Karriere hat Roger mit so legendären Künstlern wie OutKast, Blumentopf und Main Concept gearbeitet. Apropos legendär: seine Facebook-Freestyle-Sessions , bei denen u.a. Liquid, Maniac und Samy Deluxe mitgemacht haben, werden regelmäßig von zig Tausenden Leuten angeschaut, die mit ihren Kommentaren die Rhymes mitgestalten können.

    Wir sind Fans, weil…  wir einerseits natürlich befangen sind: Roger Rekless moderiert schließlich bei uns. Aber andererseits gehört dieser super Typ einfach auf alle Festivalbühnen der Welt – und somit auch auf unsere!


  • Voodoo Jürgens

    Die Austro-Pop Welle ist um eine echte Sensation reicher: Der österreichische Liedermacher Voodoo Jürgens hat mit “Heite grob ma Tote aus” einen der skurrilsten, aber auch eingängigsten Songs des Jahres geliefert. Während Bilderbuch sich also gekonnt am Pop laben und Wanda heldenhaft den Abriss bei Rotwein und Zigaretten feiern, zeigt uns Voodoo Jürgens die schwarz-humorigen Seiten der österreichischen Musiklandschaft. Ein Friedhofsgärtner als Wiener Tourguide.

    Wir sind Fans, weil… Klaus Kinski es auch wäre und nur noch Rollen mit Wiener Dialekt spielen würde.


  • COMA

    Was haben im Zoo aufgenommen Geräusche von Vögeln mit dem Berliner Hipster-Schuppen Berghain gemeinsam? Na nix. Also, erstmal nix. Bis… tja, bis man COMA hört. Die beiden Kölner samplen in ihrem Elektrogefüge nämlich gerne ornithologische kleine Meisterwerke, a.k.a: Vogelgesänge. Klingt aber null nach kreativen Musiklehrern, sondern eher nach was für Fans von Four Tet und Caribou. Und auch sonst ist das Duo COMA extrem gut zu – sorry, der muss sein – Vögeln. Ein Song heißt zum Beispiel “Lora” und auch auf dem Merch ist: na klar, ein Vogel. Vielleicht kommt die Inspiration ja aus exotischeren Gefilden, immerhin sind COMA auch schon in Guatemala und Vietnam aufgetreten. Natürlich nur neben absoluten Hotspots für Newcomer wie der riesigen Musikmesse SXSW. Dass eine Band wie COMA dort spielt, ist ja eh Ehrensache.

    Wir sind Fans, weil… COMA nicht nur wissen, wie man die richtigen Knöpfchen drückt, sondern auch noch ein Händchen für die richtige Optik haben – oder die richtigen Leute, die die Optik hinkriegen, ob nostalgisch abgefilmte Röhrenbildschirme oder beeindruckende Projektionen für Live-Auftritte.

  • Her

    Es ist natürlich ein Klischee, über französische Musiker zu sagen: Ihr Sound ist so…  sexy. Aber es stimmt einfach so oft. Vor allem bei Her. Victor Solf und Simon Carpentier tragen maßgeschneiderte Anzüge, sampeln Bibel-Zitate über die Liebe und machen einen Sound, bei dem die Zimmertemperatur dramatisch steigt. Kein Wunder, dass Chef-Herzensbrecher The Weeknd schon einen ihrer Songs bei Instagram gepostet hat. Die Jungs hatten bereits eine in Frankreich sehr erfolgreiche Band, aber mit Her wollen sie den englischsprachigen Raum erobern. Dazu haben sie den amerikanischen Soul von Al Green studiert, aber auch die britische, hypermoderne R&B-Musik von FKA Twigs und James Blake. Ihre Songs schreiben sie übrigens in einem Haus an der Küste der Bretagne. Hach, französische Musik… so sexy!

    Wir sind Fans, weil… Her nicht nur super smoothe Musik machen, sondern auch erklärte Feministen sind. Von beidem braucht die Welt mehr.

  • Jordan Prince

    Jordan Prince. Den Namen muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das klingt doch schon nach Popstar. Aber: Der Name Jordan Prince ist kein Konstrukt von einem fantasievollen Plattenboss. Nein, der Name ist echt. Genauso echt wie der Typ dahinter. Jordan Prince kommt aus New Orleans und dort ist er ganz normal. Zumindest namenstechnisch – musikalisch sticht Jordan Prince überall heraus, mit seinem traurig-weirdem American Folk. Auch die Ideen von Prince Jordan sind etwas Besonderes. Besonders schön, nämlich. Er hat ein Album geschrieben, in dem er jeden Song einer Person gewidmet hat. Aber nicht nur einfach Mami und Papi, sondern all den Menschen, die er mal getroffen hat, die ihn beeinflusst haben, seit seinem 15. Lebensjahr – bis heute. Egal, ob man noch best friends ist oder nicht. Wir finden die Idee so krass wunderschön, wir fangen schon mal eine Liste an. Okay… da ist Timmi aus der sechsten, der hat damals sein Pausenbrot abgegeben, die Nachbarin, die passt manchmal auf die Katze auf… Äh, na gut. Wir überlassen das dann vielleicht doch lieber dem Meister Prince Jordan.

    Wir sind Fans, weil… Jordan Prince einfach mal alles hinter sich gelassen hat, als er von New Orleans nach München gezogen ist. Der Liebe wegen. Die er an einer Filmschule kennen gelernt hat. Also: Mutig, kreativ UND romantisch, dieser Typ. Und davon kann er dann auch noch ein Lied singen. Hach… dieser Jordan Prince.  


  • Off Bloom

    Gibt es so etwas wie Grunge-Dance? Oder wenigstens geschmackvollen 90er-Jahre-Dance? Die drei Dänen von Off Bloom sehen aus wie aus einem Teenie-Magazin von vor 20 Jahren. Aber in cool. Und dann machen sie Musik zum gedankenverloren durch den Club Mäandern. Aber in cool. Und darüber wird dann noch etwas Hipster-Dressing gekippt. Aber. In. Cool. Was auch immer es ist: Die Band macht eine Menge richtig. Off Bloom atmen Tropical-Dance-Acts wie Major Lazer ein, filtern die lästigen Poser-Anteile heraus und atmen Stoff für die Indie-R’n’B-Disco wieder aus. Und: Off Bloom sind nicht nur Musiker. Zwei der Mitglieder haben sich an einer Theaterschule kennen gelernt auf einer kleinen dänischen Insel. Vielleicht kommt daher auch Liebe zu Natur und den spirituellen Klängen? Spätestens wenn Off Bloom beim PULS Open Air 2017 spielen, werden wir da mal nachhaken.

    Wir sind Fans, weil… Off Bloom soundtechnisch das Zeug zu globalen Stars haben, aber immer schön die Fahne für ihre kleine Kreativ-Community in Kopenhagen hoch halten. Wenn Off Bloom eine EP aufnehmen und sich dafür in ein einsames Haus zurückziehen, machen sie das auch nicht alleine, sondern nehmen Künstlerfreunde mit. Kein Wunder, dass da große Dinge entstehen.

  • Bilderbuch

  • Moderat

  • SOHN

  • Mighty Oaks

  • Mura Masa

  • HONNE

  • Dan Croll

  • Von Wegen Lisbeth

  • Tua

  • Claire

  • James Hersey

  • Fatoni

  • Alice Merton

  • KYTES (Micro-Set)

  • Sigrid

  • Rampue

  • Milliarden

  • Malky

  • Giant Rooks

  • Liquid & Maniac

  • FUCK ART, LET'S DANCE!

  • Pomrad

  • Golf

  • Lilly Among Clouds

  • WOMAN

  • Neufundland

  • Mavi Phoenix

  • Julian Stetter

  • C.O.W. 牛

  • Josin

  • Banfi

  • Leoniden

  • FIL BO RIVA

  • dePresno

  • Olivier St.Louis

  • Luisa Babarro

  • Max Schmitt

  • Jakob Bruckner

  • Roger Rekless

  • Voodoo Jürgens

  • COMA

  • Her

  • Jordan Prince

  • Off Bloom

FAQ

Rückblick

17.06.16

8 Songs, bei denen wir völlig ausgerastet sind

Ob vor der großen Kugelbbühne oder im Wald, ob unter blau-weißem Himmel oder im sintflutartigen Regen: Beim PULS Open Air 2016 haben wir zu vielen guten Songs getanzt. Aber diese fünf Performances haben uns komplett den Stecker gezogen. Klickt hier für die Videos!

12.06.16

Wolkig, aber glücklich – der zweite Tag in Bildern

Sonne, Regen, Sonne, Regen: Da kam ganz schön was runter am Samstag auf Schloss Kaltenberg. War aber trotzdem geil! Und mal Hand aufs Herz: Ein Festival ohne Schlamm wär doch auch nur halb so schön. Hier gibt’s alle Bilder!

12.06.16

11 Dinge vom PULS Open Air, an die wir uns noch ewig erinnern werden

Es ist vollbracht: Das erste PULS Open Air geht in die Geschichte ein – als schönstes Festivalwochenende aller Zeiten. Was wie, wo und mit wem passiert ist – wir haben hier die Höhepunkte zusammengefasst.

11.06.16

99 magische Bilder vom ersten Tag

Wir können’s noch gar nicht richtig fassen: Unser erstes Open Air auf Schloss Kaltenberg – und so viele schöne Menschen sind gekommen! Klickt hier für die Highlights vom sonnigen Freitag in Bildern.

Was ist PULS?

PULS ist das junge Programm des Bayerischen Rundfunks. Im Radio, im Fernsehen, im Netz – und in echt. Wir sehen uns unter freiem Himmel!

 

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